Häufige Fragen

Was Führungskräfte wissen wollen.

Bevor Sie mit mir arbeiten, wollen Sie wissen, worauf Sie sich einlassen. Hier sind die Fragen, die mir am häufigsten gestellt werden, offen beantwortet.

Aus dem Klinikalltag

Diese Fragen höre ich immer wieder.

Drei Situationen, mit denen Führungskräfte im Krankenhaus zu mir kommen. Auf jede gibt es eine Antwort, aber keine, die auf einer Website steht. Sie entsteht in Ihrem Haus, mit Ihren Leuten.

Wie erreiche ich, dass ärztliche und nicht-ärztliche Führungskräfte der Berufsgruppen Ärzte, Pflege und Verwaltung konstruktiv zusammenarbeiten und im Sinne des Patientenwohls wirtschaftlich handeln?

Wie sorge ich als Führungskraft im Klinikum dafür, dass meine Mitarbeitenden zufrieden sind und sich nicht abwerben lassen?

Wie stelle ich Verbindlichkeit im Umgang miteinander her? Beispiel: „Wir laufen nicht in Grün durch das Haus.“ Wer hält sich daran — nur die Pflege oder auch die Ärzte?

Erkennen Sie Ihr Haus in diesen Fragen wieder? Dann lassen Sie uns darüber sprechen. Im Erstgespräch klären wir kostenfrei und unverbindlich, ob und wie ich Sie unterstützen kann.

Antworten

Häufige Fragen an mich.

Klicken Sie auf eine Frage, um die Antwort zu lesen.

Für wen genau ist Ihr Angebot gedacht?

Mein Angebot richtet sich an Führungskräfte im Gesundheitswesen: Ärztliche Direktion, Chef- und Oberärzte, Stationsleitungen, Pflegedienstleitungen und Pflegedirektion, Verwaltungsdirektion sowie interdisziplinäre Leitungsteams in Kliniken und medizinischen Versorgungszentren (MVZ).

Einen Überblick über die einzelnen Zielgruppen finden Sie unter Schwerpunkt Gesundheitswesen.

Worin unterscheidet sich Coaching von Beratung und Mediation?
Coaching
Individuelle Begleitung, bei der wir an Ihren persönlichen Führungsthemen, Entscheidungen und Rollenveränderungen arbeiten.
Beratung
Konkrete strukturelle oder strategische Lösungsansätze für Ihr Team oder Ihre Abteilung.
Mediation
Strukturiertes Verfahren zur Klärung akuter oder schwelender Konflikte zwischen zwei oder mehreren Parteien, etwa Schnittstellenkonflikte zwischen Pflege und Ärzteschaft oder Streit im Chefarztkollegium.
Kennen Sie den Klinikalltag aus eigener Erfahrung? Besonders häufig

Ja. Ich kenne die spezifischen Spannungsfelder in Krankenhäusern, zum Beispiel aus Hospitationen auf einer Intensivstation in einem Uniklinikum und 15 Jahren Beratungserfahrung im Gesundheitsbereich.

Die Mitarbeitenden stehen täglich vor der Herausforderung, eine Balance zu finden zwischen wirtschaftlichem Druck und medizinischer Ethik. Auf Station wird erwartet, sich an hierarchische Strukturen, Schichtdienst-Belastungen und die Notwendigkeit interdisziplinärer Zusammenarbeit anzupassen.

Erfährt die Klinikleitung oder die Personalabteilung, worüber wir sprechen?

Nein. Vertraulichkeit hat oberste Priorität. Auch wenn die Klinik das Coaching oder die Mediation finanziert, bleiben die Inhalte der Sitzungen strikt vertraulich. Der Arbeitgeber erhält lediglich die Rückmeldung, ob die vereinbarten Termine wahrgenommen wurden.

Wie gehen Sie mit festgefahrenen Hierarchien oder verhärteten Fronten um? Besonders häufig

Als externe und allparteiliche Impulsgeberin begegne ich allen Beteiligten auf Augenhöhe. In der Mediation schaffe ich einen geschützten Raum, in dem auch schwierige Themen ohne Gesichtsverlust angesprochen werden können.

Das Ziel ist nie die Schuldfrage, sondern eine funktionierende und tragfähige Zusammenarbeit für die Zukunft. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt das Fallbeispiel „Chirurgie und Intensivmedizin: von Schuldzuweisungen zur Augenhöhe“.

Lohnt sich eine Mediation noch, wenn der Konflikt schon jahrelang schwelt?

Ja. Gerade in festgefahrenen Situationen brechen verkrustete Dynamiken oft erst durch den Blick und die Moderation von außen auf. Das Ziel ist meist nicht, dass alle beste Freunde werden, sondern ein professionelles, respektvolles Miteinander aufzubauen, das den Klinikalltag wieder tragfähig macht.

Funktioniert das auch bei Konflikten zwischen Berufsgruppen, etwa Ärztlicher Dienst und Pflege? Besonders häufig

Absolut. Schnittstellenkonflikte zwischen Ärzteschaft, Pflege und Verwaltung gehören zu den häufigsten Anliegen im Krankenhaus. Hier prallen unterschiedliche Logiken, Arbeitsweisen und Hierarchieverständnisse aufeinander. In der Moderation übersetzen wir diese Blickwinkel so, dass gegenseitiges Verständnis und klare Absprachen entstehen.

Während zum Beispiel die Pflege mit ihrer Zuwendung das aktuelle Wohlbefinden der Patienten im Blick hat, achten die Ärzte auf leitlinienkonforme Behandlung. Gleichzeitig verhandelt das Medizincontrolling gerade mit dem MDK, um Liquidität zu sichern, und die IT gewährleistet Datenbereitstellung und Datenschutz für alle Bereiche.

Was passiert, wenn einzelne Personen nicht an der Mediation teilnehmen wollen?

Eine erfolgreiche Mediation basiert auf Freiwilligkeit. Wenn Vorbehalte bestehen, führen wir Vorgespräche, um Ängste abzubauen und den Nutzen für die betroffene Person herauszuarbeiten.

Sollte jemand dennoch ablehnen, biete ich alternative Formate an: Konflikt-Coaching für die Führungskraft oder für die verbleibende Gruppe.

Es gibt immer einen Weg.

Vertraulich und unverbindlich: Erzählen Sie mir, worum es geht.